Paul Jaeckel zieht es zu Preußen Münster

Als Versprechen für die Zukunft gekommen

Mit der Erfahrung von 67 Zweitliga-Einsätzen bei der SpVgg Greuther Fürth sowie drei Einsätzen im Oberhaus beim VfL Wolfsburg wechselte der damals 22-Jährige als frisch gebackener U21-Europameister im Sommer 2021 nach Berlin-Köpenick und ließ in seiner ersten Spielzeit bei den Eisernen 32 Pflichtspieleinsätze folgen. Sowohl in seinen 24 Spielen in der Bundesliga als auch in jeweils vier Partien in der UEFA Conference League und im DFB-Pokal überzeugte er und war Teil einer oft nur schwer zu knackenden Union-Defensive.

Auch in der folgenden Saison 2022/23 war der in Eisenhüttenstadt geborene Rechtsfuß oft im Einsatz und sammelte insbesondere in der UEFA Europa League weitere Minuten auf internationalem Parkett. Insgesamt 21 Partien und ein wichtiges Siegtor beim 1:0-Auswärtserfolg beim VfB Stuttgart stehen für diese Spielzeit zu Buche.

Während der 2023/24-Saison ging die Zahl der Jaeckel-Einsätze zwar nach unten, dafür aber war er Teil jener Mannschaft, welche am 20.09.2023 im Santiago Bernabéu gegen Real Madrid das erste UEFA Champions-League-Match der Unioner Vereinsgeschichte absolvierte. Später war Paul Jaeckel in den Rückspielen gegen die SSC Neapel und Real Madrid aktiv, in der Bundesliga spielte er zudem weitere sechsmal.

Als gestandener Profi mit internationaler Erfahrung gegangen

Nach insgesamt 62 Partien im Trikot des 1. FC Union Berlin verbrachte er die vergangene Spielzeit leihweise bei Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga und kehrt nun in diese zurück, diesmal aber ins Westfälische Münster.

Stimmen zum Wechsel

“Ich bin vor vier Jahren hierhergekommen, um mich weiterzuentwickeln und in der Bundesliga zu spielen. Dass wir uns dann wenig später auch noch für die Champions-League qualifiziert haben und ich dort auch antreten konnte, war eine Geschichte, die ich so nicht erwartet hätte. Ich bin Union und besonders der Mannschaft dankbar für die gemeinsame Zeit, die Leihe nach Braunschweig hat mir aber gezeigt, dass ich mich noch einmal als Stammspieler etablieren will”, so Paul Jaeckel über seinen Abschied.

Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer beim 1. FC Union Berlin: “Paul ist ein Profi, der den Erfolg der Mannschaft immer über die eigenen Ansprüche gestellt hat. Seinen Wunsch nach mehr Spielzeit können wir gut nachvollziehen und entsprechen diesem. Wir wünschen ihm für die Zeit bei Preußen Münster alles Gute.”

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